Nächste Sendung: Folge 63 – The Human League 2

In der zweiten Human-League-Folge von Elekthromas Musikwelten geht es um den großen Sprung: Nach der Trennung der ersten Besetzung erfinden Philip Oakey, Adrian Wright, Joanne Catherall und Susan Ann Sulley die Band neu — und mit „Dare“ entsteht für mich eines der wichtigsten elektronischen Popalben überhaupt. Natürlich geht es um die großen Hits, aber auch um die Stücke, die mir persönlich auf dem Album besonders am Herzen liegen.

Danach wird es für mich spannender, aber auch schwieriger: Ich schaue auf die Singles, B-Seiten und späteren Alben, bei denen Human League mal sehr stark bleiben, mal aber auch ziemlich weit von dem abrücken, was ich an der Band liebe. Es geht also nicht nur um Nostalgie oder Hitparade, sondern um meine Sicht auf eine Band, die zwischen Elektronik, Pop, Image und Kommerz immer wieder neu um ihren eigenen Sound gerungen hat. Und Heaven 17 bekommen natürlich auch ihren (kleinen) Platz — als die andere, funkigere und politischere Antwort aus derselben Sheffield-Geschichte.

Folge 62: The Human League 1 – Early Years

In dieser Ausgabe von Elekthromas Musikwelten nehme ich euch mit in die frühen Jahre von The Human League — also in die Zeit, bevor aus der Band mit „Don’t You Want Me“ und „Fascination“ ein großes Pop-Phänomen der 80er wurde. Mich interessiert hier besonders die kantige, kühlere und experimentellere Seite: Sheffield, The Future, frühe Synthesizer, Post-Punk-Ideen und der Versuch, Popmusik nicht einfach zu spielen wie alle anderen, sondern neu zu definieren.

Wir hören die erste Phase mit Martyn Ware, Ian Craig Marsh, Philip Oakey und Adrian Wright, erleben aber auch die Trennung der ersten Besetzung und den Übergang zur neuen Human League mit Joanne Catherall und Susan Ann Sulley und B.E.F., bzw. Heaven 17. Keine einfache „musikalische Differenzen“-Geschichte, sondern ein ziemlich menschliches Durcheinander aus Rollen, Ego, Kontrolle und verletztem Vertrauen.