Folge 53: Gerettet in die 90er Teil 2

Heute geht es nochmal um Veröffentlichungen aus den frühen 90er Jahren, also quasi der direkte fließende Übergang der 80er Bands in die 90er. Da sind natürlich auch Bands dabei, die erst in den späten 80ern angefangen haben, aber auch ein paar, die ihre großen Erfolge schon früher in den 80ern hatten und sich jetzt versuchen in die 90er zu retten. Es war eine schwierige Zeit, da die großen kreativen Errungenschaften in der Musik, wie analoge Synthesizer, Midi, Sampler, Punk, New Wave, New Romantic und Musikvideos durch waren und noch nichts neues da war. Das Ende der Achtziger wurden vom Ausverkauf dieser Errungenschaften dominiert. Elektronische Musik wurde immer langweiliger, die Outfits immer grenzwertiger. Digitale Synthies und Computer haben analoge Synthies und frühe Sampler abgelöst und diese Geräte waren längst nicht mehr den Tüftlern und Freaks vorenthalten, sondern quasi Standard bei jeder kommerziellen Produktion. Ich empfand es damals als kreatives Vakuum und ich musste mich auch neu sortieren.

Viele Bands scheiterten das kläglich in dieser Zeit, andere schafften es mehr oder weniger. Manchmal kamen einzelne Band-Mitglieder (meistens die Sänger) nochmal mit Solo-Platten in die Charts, andere verschwanden in der Versenkung beim Versuch ihren Sound in die dancelastigen 90er zu holen. Ein paar Bands blieben einfach ihrem Stil treu und das wurde von den Fans belohnt. In der Sendung gibt es Beispiele für alle Überlebenskonzepte, die mir auch in den 90ern noch Spaß gemacht haben. Teilweise sogar mehr als in deren Gründungsjahren der 80er.

Folge 45: Balladen der Achtziger 3

In den Achtzigern wurde nicht nur ausgelassen getanzt, sondern es gab auch jede Menge Balladen. Viele davon unerträglich schnulzig, andere eher depressiv und wieder andere nur wunderschön. In Folge 3 der Balladen finden sich wieder fast nur Lieder, die ich noch nicht gespielt habe. Bis auf 4 Titel, die trotzdem rein mussten und 2 Songs, die ich in anderer Version schon einmal gespielt habe. Dabei handelt es sich dieses Mal wieder weniger um Hits, aber ein paar sind schon noch dabei.

Die eigentlich Definition einer Ballade variiert ja etwas. Im literarischen Sinn wären es ja gesungene Geschichten. Das trifft vereinzelt zu, aber insgesamt geht es mehr um die moderne Definition, die auf Wikipedia folgendermaßen zu finden ist:

„Ballade (Unterhaltungsmusik)
Als Ballade wird in der Unterhaltungsmusik ein emotionales, meist langsam gespieltes Musikstück bezeichnet.

Allgemeines:
Balladen finden sich in den meisten Musikgenres wie Pop, Rhythm and Blues, Soul, Country, Folk, Rock und elektronischer Musik.
Für Rockballaden hat sich, vor allem in Bezug auf Metal-Bands, auch die Bezeichnung Powerballade etabliert. Laut Musikjournalist Charles Aaron entstanden Powerballaden in den frühen 1970er Jahren, als Rockbands versuchten, dem Publikum tiefgreifende Botschaften zu vermitteln.

Üblicherweise verwenden Balladen akustische Instrumente wie Gitarre, Klavier, Saxophon und manchmal ein Orchesterset. Einige Balladen enthalten Klänge aus Synthesizer oder Drumcomputer.

Folge 29:  Die (guten) Hits der NDW

Die guten Hits? Was ist damit nun wieder gemeint? Gibt es auch schlechte Hits? Ja, die gibt es. Sogar halte ich die Mehrheit aller Hits für schlecht. Und zwar dann, wenn der Song nur entstanden ist, um eben ein Hit zu werden. Natürlich kann ein Song trotzdem gut sein, auch wenn er ein gewollter Hit ist, aber das ist eher die Ausnahme. In meiner Sendung geht es natürlich mal wieder um meinen persönlichen Geschmack und meine persönliche Meinung, was „gut“ ist.

In Folge 6 ging es um die Geburt der Neuen Deutschen Welle. Damals waren viele enttäuscht, dass kaum ein bekannter Song dabei war und viele Lieder waren auch sehr anstrengend. Anders dieses Mal. In Folge 29 geht es um die Hits der NDW. Wie üblich, spiele ich zwar eher den „zweiten“ Hit, als den Größten, aber trotzdem werdet ihr die meisten Sachen kennen. Vielleicht bekommt ihr also nicht gerade „99 Luftballons“, „Major Tom“ oder „Ich will Spaß“ zu hören, sondern eher auch ein paar Überraschungen, die nicht die ganz großen Hits waren.

Richtigstellungen zur Sendung:

Da ich damals vor allem NDW-Sampler gekauft habe, war mir teilweise nicht so bewusst, ob es die Songs als Single gab oder nicht. Wenn sie öfter auf Samplern auftauchten bin ich davon ausgegangen, aber da ich das wenigste davon gesammelt hatte, lag ich da wohl ein paar mal daneben. Und da die Sendung ohne große Vorbereitung sondern nur aus dem Kopf heraus aufgenommen wurde, haben sich wohl Fehler eingeschlichen. Sorry.

Fürstenhochzeit im Exil war keine Single

Tango 2000 war auch keine Single, sondern nur als Promo erschienen

Tulpen und Narzissen war auch keine Single

Ein deutsches Lied war die Rückseite (bzw. Doppel A-Seite) von „Licht aus“, da sich die Plattenfirma damals nicht getraut hat es als A-Seite rauszubringen.