Folge 60: Extended Eighties Two

Wie in der letzten Sendung angekündigt, habe ich noch jede Menge Maxiversionen aus meiner „Extended“ Playlist übrig, so dass es weitergeht wie beim letzten Mal. 

Wieder fokussiere ich mich in erster Linie auf „Extended Versions“, die das Original verlängern indem sie einzelne Spuren aus dem Original Song hervorheben und diesen mehr Raum geben. In Teil zwei kommt ihr nochmal in den Genuss vieler Hits, denn es gibt einfach zu viele gute Maxiversionen von denen. Wobei heute auch einige nicht ganz so große Hits dabei sind. Lasst euch überraschen.

Ihr erinnert euch: Grundsätzlich geht es mir bei den Maxis nicht um Remixe, die mit dem Original kaum noch was zu tun haben, sondern wie gesagt eher um längere Versionen. Um den Rahmen nicht komplett zu sprengen werde ich allerdings immer noch keinen Italo Disco spielen, da Maxis da die „normalen“ Versionen waren und das witzlos wäre.

Folge 53: Gerettet in die 90er Teil 2

Heute geht es nochmal um Veröffentlichungen aus den frühen 90er Jahren, also quasi der direkte fließende Übergang der 80er Bands in die 90er. Da sind natürlich auch Bands dabei, die erst in den späten 80ern angefangen haben, aber auch ein paar, die ihre großen Erfolge schon früher in den 80ern hatten und sich jetzt versuchen in die 90er zu retten. Es war eine schwierige Zeit, da die großen kreativen Errungenschaften in der Musik, wie analoge Synthesizer, Midi, Sampler, Punk, New Wave, New Romantic und Musikvideos durch waren und noch nichts neues da war. Das Ende der Achtziger wurden vom Ausverkauf dieser Errungenschaften dominiert. Elektronische Musik wurde immer langweiliger, die Outfits immer grenzwertiger. Digitale Synthies und Computer haben analoge Synthies und frühe Sampler abgelöst und diese Geräte waren längst nicht mehr den Tüftlern und Freaks vorenthalten, sondern quasi Standard bei jeder kommerziellen Produktion. Ich empfand es damals als kreatives Vakuum und ich musste mich auch neu sortieren.

Viele Bands scheiterten das kläglich in dieser Zeit, andere schafften es mehr oder weniger. Manchmal kamen einzelne Band-Mitglieder (meistens die Sänger) nochmal mit Solo-Platten in die Charts, andere verschwanden in der Versenkung beim Versuch ihren Sound in die dancelastigen 90er zu holen. Ein paar Bands blieben einfach ihrem Stil treu und das wurde von den Fans belohnt. In der Sendung gibt es Beispiele für alle Überlebenskonzepte, die mir auch in den 90ern noch Spaß gemacht haben. Teilweise sogar mehr als in deren Gründungsjahren der 80er.

Folge 50: Spätwerke meiner 80er Helden

Zur Feier meiner 50. Folge verlasse ich in dieser Folge die Achtziger Jahre das erste Mal konsequent und springe in die 2000er Jahre. Allerdings nicht ohne mein Konzept und meine Musikwelten zu vergessen. Es geht in Folge 50 darum, was Bands wie Human League, OMD, Pet Shop Boys oder andere meiner Jugend-Helden der Achtziger Jahre eigentlich gemacht haben nachdem ihre ruhmreichen Jahre vergangen waren. Einige Künstler und Künstlerinnen sind noch heute erfolgreich und waren immer aktiv. Andere waren zwar aktiv, aber eher im Untergrund oder schlecht und wieder andere haben ganz andere Wege eingeschlagen. Und es gibt auch welche um die es lange ruhig war und überraschend eine re-Union statt fand. Ich konzentriere mich natürlich auf die Acts, die ich in den Achtzigern in meine Musikwelten aufgenommen habe und deren Songs aus den Achtzigern ihr in den letzten 49 Folgen immer wieder gehört habt. Dabei wird es wenige Hits geben, denn fast alle Beteiligten machen Musik nur noch für ihre Fans oder für sich selbst. Nicht für die breite Masse, die sie sowieso nicht mehr erreichen würden. Und manche Sachen sind zwar toll auf ihre Art, aber überhaupt nicht in meinen Musikwelten zu Hause, weswegen ich sie nicht spiele (z.B. Cyndi Lauper oder Annie Lennox) 

Eine Besonderheit der heutigen Folge: Ich habe alle Bands – bis auf 3 – schon live gesehen. Und eine der beiden sehe ich dieses Jahr noch. Vielleicht sogar beide 😉

Folge 42: Wünsch Dir nochmal was!

Auf Grund der „Beschwerden“, dass ich bestimmte Titel und Interpreten nicht freiwillig spiele, möchte ich euch in Folge 42 die Chance geben, mich an euren Musikwelten teilhaben zu lassen. Und zwar, indem ich eure Wunschtitel spiele. Zumindest so lange bis die 2 Stunden voll sind. Dabei gilt wieder: Je früher ihr euren Titel über das untenstehende Formular einsendet, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Titel gespielt wird. Außerdem erhöht ihr die Wahrscheinlichkeit auch durch originelle Titel oder mit Titeln, die ich noch nicht gespielt habe 😉

Bei der Wahl eures Titels gab es nur folgende Regeln:

1. Erscheinungsjahr 1978 – 1989

2. Stilrichtung muss zu meinen Musikwelten passen:
New Wave, Synthpop, NDW, Italo Disco, EBM/Industrial oder sonst irgendwie passend… 
(Im Zweifel entscheide ich natürlich, ob es passt oder nicht ;-))

3. Jeder nur einen Song. Du hast aber die Möglichkeit einen zweiten Song als Alternative einzutragen, auf den ich dann zurückgreife, falls Deine erste Wahl doppelt ist oder nicht in meine Musikwelten passt.

Folge 39: Die andere Seite der Macht Vol.2

Auch beim zweiten Teil des Themas vorab eine kleine Definition, wodurch sich eine B-Seite für die Sendung qualifiziert hat: Sie darf nicht parallel auf einem Original-Album veröffentlicht worden sein und es darf keine „Version“ der A-Seite oder eines Album-Tracks sein (weder Live, noch Remix oder Instrumental) . Dann gilt die B-Seite als „exklusive B-Seite“ und erhält meinen Segen für die Sendung. Und idealerweise darf ich sie noch nicht in einer anderen Sendung gespielt haben.

Das Thema B-Seiten ist eigentlich lange überfällig, denn es war eine meiner Grundideen bei der Konzeption dieser Radioserie, mich damit zu beschäftigen. Nun ist es endlich soweit und ich freue mich sehr, euch in 3 Folgen meine Lieblings B-Seiten aus den Achtzigern zu präsentieren.

Für mich war es damals ein wichtiger Indikator, ob es einer Band nur um kommerziellen Erfolg geht oder ob ein künstlerischer Anspruch hinter der Musik steckt. Denn meistens haben die Bands die Single B-Seiten dazu genutzt, abseits von Produzenten und Plattenfirmen, zu experimentieren. Für mich war das wie hinter die Fassaden gucken, wie die Bands eigentlich wirklich ticken. Gerade in den Achtzigern haben die Bands oft mit der neuen Technik rumexperimentiert und dabei schräge und nicht kommerziell verwertbare Tracks entstehen lassen. Dafür war die B-Seite die ideale Plattform.

Ein weiterer Grund für exklusive B-Seiten war oft auch die Tatsache, dass man zu viele Songs produziert hat und diese dann nicht auf einer LP mit ca. 2x 20 Minuten untergebracht hat. Dann hat man eben noch Songs auf eine B-Seite gepackt

Ein dritter Grund für B-Seiten war, dass man Songs hatte, die musikalisch nicht auf das Album gepasst haben, weil sie anders klangen oder eine andere Stimmung transportierten.

Manche B-Seiten finde ich besser als ihre A-Seiten, viele sind instrumental oder schlechter produziert und oft klingen sie ganz anders als die gewohnten Songs der jeweiligen Band. Ich finde es einfach ein spannendes Thema…