Folge 65: Chartperlen der 80er #Teil 2

In der letzten Folge haben wir uns durch die deutschen Charts der Jahre 1977 bis 1980 bewegt – also durch die Phase, in der sich Punk, New Wave und elektronische Musik langsam ihren Weg in den Mainstream bahnten.

Heute gehen wir den nächsten Schritt: In Folge 65, dem zweiten Teil Chartperlen der Achtziger, konzentrieren wir uns auf die Jahre 1981 und 1982. 2 Hammerjahre in meinen Augen.

Und genau da wird es besonders spannend. Denn wenn man sich die Auswahl heute anhört, hat man schnell das Gefühl, hier reiht sich ein großer Achtziger-Hit an den nächsten. Dafür gibt es weniger skurile „Ausreißer“.

Viele dieser Songs sind längst Klassiker, laufen bis heute im Radio, auf Partys oder in Achtziger-Playlists und gehören für uns ganz selbstverständlich zum Sound dieses Jahrzehnts.
Aber 1981 und 1982 war das eben noch ganz anders.

Viele dieser Stücke klangen damals tatsächlich neu, ungewöhnlich und teilweise fast futuristisch. Synthesizer wurden immer präsenter, New Wave erreichte die großen Charts, deutsche Popmusik bekam plötzlich einen völlig anderen Ton – und einiges, was heute typisch nach Achtziger klingt, war damals noch ziemlich neumodisch.

Das zeigt sich auch an den damaligen Chartplatzierungen. Manche Songs, die heute wie riesige Welthits wirken, waren in Deutschland zunächst erstaunlich moderat erfolgreich. Andere wiederum liefen deutlich besser, als man sie heute vielleicht in Erinnerung hat.

Wie schon in Folge 64 orientiere ich mich auch diesmal an den offiziellen deutschen Jahrescharts. Dazu kommen aber auch wieder Stücke, die es zwar nicht in die Jahreswertung geschafft haben, aber trotzdem irgendwann im Laufe des Jahres in den deutschen Charts standen – und von denen man heute teilweise kaum glauben kann, dass sie damals nicht erfolgreicher waren. Oder bei denen es eine Überraschung war, dass sie es überhaupt in irgendwelche Charts geschafft hatten.

Folge 49: Coverversionen der Achtziger – Teil 3

Zu Teil 3: In den ersten beiden Teilen zum Thema Coverversionen habe ich mich bereits ausgiebig über die aktuelle Flut an schlechtem Geklaue im Radio ausgelassen. Deswegen gehen wir in Teil 3 direkt zur Sache. Es fehlen nämlich noch einige markante Coverversionen. Wieder am Anfang ein paar bekanntere Sachen, am Ende etwas Spezielleres. Es sind wieder Hits dabei, aber auch Überraschendes.

Zur Miniserie Coverversionen: Wenn man heute das Radio anmacht, ist man schnell genervt von den diversen Hits, die in Teilen oder gar komplett irgendwie (oft aus den Achtzigern) geklaut wurden. Egal ob Cambodia, Enjoy the Silence oder All that she wants. Man kennt es natürlich, aber irgendwie doch nicht. Zugegeben, auch ich rege mich darüber auf. Wenn schon, dann doch bitte eine respektvolle Cover-Version machen, die einfach nur zeitgemäßer klingt und nicht nur die guten Melodien klauen und zu etwas neuem verwursten. Eine Cover-Version zeichnet sich dadurch aus, dass Original Text und im optimalen Fall auch das original Arrangement verwendet wird und nur die Interpretation vom Original abweicht. Da gibt’s natürlich auch gute Ausnahmen, wie zum Beispiel Nouvelle Vague oder Laibach, aber um die geht es heute nicht.

Auch in den Achtzigern wurde schon munter gecovert. Allerdings mit Respekt oder mit Humor. Oft sogar mit Beidem. In dieser zweiten Folge zu dem Thema geht es um weitere meiner Lieblings-Coverversionen aus den Achtzigern. Ich stelle euch zusätzlich auch jeweils das Original vor, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt, ob die Coverversion halbwegs respektvoll ist oder eher nicht. Dabei gibt es einige Hits, einige schräge Tracks und auch zu unrecht unbekannte Stücke mit Hit Potenzial.