In Folge 55 geht es um 2 Bands der Achtziger, die Dauergäste in meiner Sendung sind und die nun leider kurz hintereinander eine Hälfte verloren haben. Am 13.9.25 starb Stephen Luscombe von Blancmange nach langer Krankheit und vor wenigen Tagen, am 22.10.25 folgte ihm Dave Ball von Soft Cell ins ewige Reich der Synthies. Auch nach langer Krankheit. Obwohl sich die beiden Bands in ziemlich unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, waren ihre Parallelen – besonders in der Anfangszeit – mehr als interessant. Und auch wenn die beiden nicht die jeweiligen Sänger ihrer Bands waren – oder gerade deshalb – lohnt es sich, einen Blick auf ihre musikalischen Vermächtnisse zu werfen. Beide waren für Sound, Komposition und Produktion maßgeblich verantwortlich. Neben etlichen Hits haben beide Bands auch viele weitere tolle Songs geschrieben und produziert, die weniger poppig sind. Wie immer ist in meiner Musikwelt für beides Platz.
Da Dave Ball doch einiges mehr gemacht hat, ist die Sendung nicht ganz ausgewogen. Dave Ball bekommt ein paar Titel mehr 😉
Warum eigentlich „Puddingzelle 1980„?
Puddingzelle: Wortkombination der beiden ins deutsche übersetzte Bandnamen
1980: Klar, weil die ersten EPs beider Bands 1980 erschienen sind.
Blancmange:
Mandelsulz (auch Blanc-manger [blãmãʒe], französisch für weiße Speise) ist eine Süßspeise aus zerkleinerten Mandeln, Zucker und Gelatine. Im Wesentlichen handelt es sich um ein Gelee aus gesüßter Mandelmilch; in jüngeren Rezepten wird auch noch Schlagsahne untergehoben. Mandelsulz lässt sich außerdem in vielen Geschmacksrichtungen zubereiten, zum Beispiel mit pürierten Erdbeeren oder Himbeeren, Kaffee, Schokolade oder Pistazien.
Ein völlig anderes Gericht ist das gelegentlich als Variante aufgeführte „englische Blanc-Manger“ (englisch blancmange) – dies ist mit Maisstärke gesteifte, gezuckerte, gegebenenfalls aromatisierte Milch und enthält weder Mandeln noch Gelatine.
Richtigstellungen und Ergänzungen zur Sendung:
Da ich die Sendung großteils aus meinem Gedächtnis mache, schleichen sich manchmal kleine historische Fehlerchen ein, die ich hier gerne korrigiere. Außerdem fällt mir nachträglich auch oft noch was ein, was ich vergessen habe zu erwähnen:
- Running Thin (John Peel Session) wurde 1982 als B-Seite der Single „Living on the ceiling“ veröffentlicht.
- Sorry, das kein einziger Song von „The Art Of Falling Apart“ in der Sendung war. Ich habe mich bei der Song-Auswahl mal wieder sehr schwer getan und am Ende wars dann leider so. Ebenso von der „Mange Tout“. Gleiches Problem: Nur ein Song ist zu wenig. Ich mache es wieder gut in der Spotify-Playlist zur Sendung (siehe unten)
- Ähnliches Thema: The Grid und vor allem die Industrial und Ambient Stücke von Dave Ball kommen viel zu kurz. Auch hier verweise ich auf die Spotify Playlist… 😉
- Ich schulde euch noch eine vernünftige Version von Ave Maria. Die Version in der Sendung war echt doof. Ich habe deshalb die 7″ selbst digitalisiert:
Höre Dir jetzt die komplette Folge vom 28. Oktober 2025 an:
Wenn Du keine Lust auf mein Gelaber hast, kannst Du Dir auch nur die Songs anhören. Dann verpasst Du aber das Beste 😉
Einige Songs fehlen zwar bei Spotify (z.B. Sex Vigilante, Ave Maria 7″, Running Thin (John Peel)), aber dafür habe ich tonnenweise Bonustracks mit Dave Ball und Stephen Luscombe dazu gepackt. Nicht nur Maxiversionen, sondern auch viele weitere Songs, für die in der Sendung leider kein Platz war. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Ohr zu riskieren…
Blancmange – Blind Vision (Live)
Soft Cell – Live London 1982
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