Folge 63: The Human League 2 – Pop Years

In der zweiten Human-League-Folge von Elekthromas Musikwelten geht es um den großen Sprung: Nach der Trennung der ersten Besetzung erfinden Philip Oakey, Adrian Wright, Joanne Catherall und Susan Ann Sulley die Band neu — und mit „Dare“ entsteht für mich eines der wichtigsten elektronischen Popalben überhaupt. Natürlich geht es um die großen Hits, aber auch um die Stücke, die mir persönlich auf dem Album besonders am Herzen liegen.

Danach wird es für mich spannender, aber auch schwieriger: Ich schaue auf die Singles, B-Seiten und späteren Alben, bei denen Human League mal sehr stark bleiben, mal aber auch ziemlich weit von dem abrücken, was ich an der Band liebe. Es geht also nicht nur um Nostalgie oder Hitparade, sondern um meine Sicht auf eine Band, die zwischen Elektronik, Pop, Image und Kommerz immer wieder neu um ihren eigenen Sound gerungen hat. Und Heaven 17 bekommen natürlich auch ihren (kleinen) Platz — als die andere, souligere, funkigere und politischere Antwort aus derselben Sheffield-Geschichte.

Rückblick auf Folge 1

Richtigstellungen und Ergänzungen zur Sendung:

Da ich die Sendung großteils aus meinem Gedächtnis mache, schleichen sich manchmal kleine Fehlerchen ein, die ich hier gerne korrigiere. Außerdem fällt mir nachträglich auch oft noch was ein, was ich vergessen habe zu erwähnen:

Ich hätte noch massenweise Inhalt gehabt, den ich nicht weiter thematisieren konnte. Z.B.:

  • Das tolle stylische Cover von „Dare“
  • Insgesamt das grafische Konzept mit dem jeweiligen Schriftzug zu „Dare“ und „Hysteria“
  • Viel Input zu Heaven 17
  • Mehr Infos zu den Produzenten und Musikern
  • Weitere Infos zu den Alben „Romantic?“ (1990), „Octopus“ (1995), „Secrets“ (2001) und „Credo“ (2011), die alle 4 sehr gut sind
  • Berichte von den ebenfalls sehr guten Live-Auftritten bis zum heutigen Tag.

Aber dafür war die Zeit zu knapp. Im Nachhinein bedaure ich es etwas, dass ich keine 3 Folgen Human League gemacht habe, aber da die erste bereits nur mäßigen Anklang gefunden hatte, habe ich mich dagegen entschieden.

Höre Dir jetzt die komplette Folge vom 28. Juli 2026 an:

Wenn Du keine Lust auf mein Gelaber hast, kannst Du Dir auch nur die Songs anhören. Dann verpasst Du aber das Beste. 😉
Bei dieser Folge fehlen bei Spotify allerdings mal zwei Titel:
1. You’re my Baby > habe ich alternativ als Coverversionen von „Parralox“ in die Liste gemacht
2. The World Tonight

Dafür gibt’s als Bonus etliche weitere Tracks aus der Zeit (inkl. den grottigen Singles von „Crash“)


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